Antrag zur Änderung der Verkehrsführung im Ortskern(Fußgängerzone)

Die FDP Neuenkirchen beantragt, dass der Rat folgende Änderungsvorschläge der Verkehrsführung im Ortskern prüfen und beschließen möge:

  1. Marktstr.: Die Einfahrt zum Eingang der Sparkasse in Höhe der Firma Heemann soll durch herausnehmbare Pfähle blockiert und der frisch renovierte Spielplatz durch feststehende Poller abgetrennt werden. Begründung: Es zeigt sich, dass immer wieder PKW und kleine Transporter sich nicht an das Durchfahrverbot der Fußgängerzone bzw. an das Parkverbot halten. Auch auf dem empfindlichen renovierten Spielplatzboden wird geparkt. Es ist abzusehen, dass der empfindliche Spezialboden in naher Zukunft wieder erneuert werden muss. Dies wären Kosten, die man sich sparen könnte.
  2. Hauptstr.: Die Durchfahrten der Fußgängerzone bzw. das Parken soll auf der Hauptstraße in Höhe des Malateliers ebenfalls durch herausnehmbare Pfähle gesperrt und nur zu dem feststehenden Zeitraum für Lieferverkehr geöffnet werden. Dies ist an der Stelle des Ateliers bereits so eingerichtet, jedoch sind die Pfähle überwiegend nicht aufgestellt. Begründung: Die „Fußgängerzone“ soll eine Zone ohne KFZ-Verkehr bleiben. Zurzeit wird dieser Bereich oft als Durchfahrtstraße genutzt und als Parkplatz, welche den Füßgängerbereich erheblich blockieren.
  3. Die Mündung der Friedenstraße in die Hauptstraße sollen in eine Einbahnstraße geändert werden. Konkret in Fahrtrichtung bis zum Alfons-Hecking-Platz beginnend am Cafe Triffterer. Begründung: Oftmals staut sich beidseitig der Verkehr in Höhe der Post. Dies wird durch eine einseitige Fahrtrichtung verhindert und beruhigt.
  4. Der sogenannte „Tote Arm“ von der Hauptstraße im Dorfkern in Richtung Josefstraße soll von der Fußgängerzone in eine verkehrsberuhigte Zone umgewandelt werden. Begründung: Da in diesem Bereich sehr wenig Verkehr stattfindet, soll den Anliegern und Besuchern die Möglichkeit gegeben werden dort vorhandene Parkplätze zu nutzen. Es ist nicht davon auszugehen, dass dieser Bereich des Einzelhandels wieder belebt wird.
  5. Die Umwandlung der Neuenkirchener Innenstadt in eine Rechts vor links-Regelung soll zurückgenommen werden. Die 30 km Tempobeschränkung soll bestehen bleiben. Begründung: Die Rechts vor links Regelung erfordert ein Abbremsen und Wiederanfahren an jeder Kreuzung und Abbiegung, sowie Einmündung. Dadurch wird bestimmt nicht der erhoffte und erwartete Co2-Rückgang erreicht, sondern das Gegenteil.

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